Mittwoch, 10. September 2014

Vitamin D3 - Sonnenhormon-Kur Tag 9

Kurzes "Überlegen" am Morgen ergab: Ich frage mal bei der formidablen chinesischen Ärztin an, ob sie meine Vitamin-D3-Werte untersuchen kann und was das kostet. Ja, kein Problem, kostet 21,50 Euro. Gute Nachricht, denn ich las schon von erheblich höheren Beträgen zuvor. Nächste Woche also werde ich das machen lassen.

Zwar bin ich bisher sehr zufrieden mit meinem Selbstexperiment - und die Ergebnisse sprechen für sich - aber wie ich nun weitermache und in welcher Dosierung nach den ersten zehn hochdosierten Tagen - ist mir noch nicht ganz klar.
Klar war nur bei Beginn - das wird mir keinesfalls schaden, im Gegenteil.

Nun weiß ich aber ja nicht wirklich - wo meine "Werte" liegen. Ich schätze zwar, daß ich ein erhebliches Defizit hatte und sicher auch noch habe - aber so ein Meßwert als Orientierung ist doch sehr hilfreich - um zu entscheiden, wie ich nun genau weitermache. Weitermachen werde ich auf jeden Fall.

Eine Messung wird mir also ein guter Anhaltspunkt sein. Die "Einzelheiten" interessieren mich da gar nicht weiter - solche Einheiten wie ng oder mg sagen mir im Prinzip nichts. Habe mir lediglich gemerkt beim Lesen  - daß  die meisten Menschen noch weit unter einem eh schon viel zu niedrigen empfohlenen Wert liegen. Dieser liegt wohl "schulmedizinisch-übervorsichtig" so um wenige 30 "Wasauchimmer" - und viele finden sich gerade mal noch mit 15 "Wasauchimmer" wieder. Übervorsichtig auch wegen der eigenen Absicherung gegen vorherrschende Dogmen - die ja sehr deutlich "vor der Gefahr von allzu viel Sonneneinstrahlung warnen".


Anzustreben sei aber - nach Ansicht des Autors - ein Wert um die 100. Er schwört auf 120 - für sich. Hat sich mittlerweile wohl auch erstmalig "ausmessen lassen". 
Ich werde einfach darauf hinarbeiten - im "Zahlenwert" von "Wasauchimmer" langsam aber sicher höher zu kommen und weiterhin nach Körpergefühl entscheiden, wo es mir gut geht und womit ich mich wohl fühle.

Der Autor (Jeff T. Bowles) ist ein "kleiner Chaot", der fleißigst selbst herumexperimentiert.  Und sich in der Regel nur auf sein eigenes Gefühl verläßt. Wenn es ihm nicht mehr gut geht mit seinen selbst verordneten Gaben, ändert er diese - fährt sie wild rauf und runter.
Im Prinzip finde ich das richtig so - aber es ist mir dann doch zu "chaotisch" - ich werde mich also lieber testen bzw. "messen lassen" und dann anhand des Ergebnisses entscheiden.

Soweit ich bisher vernahm - muß mensch auch nur beim ersten Test selbst bezahlen. Sollte daraufhin eine Unterversorgung festgestellt worden sein, übernmmt die Krankenkasse die Kosten für weitere Bluttests.
Wenn nicht - ist es mir auch wurscht - zweimal im Jahr gebe ich gerne dieses Geld dafür aus. Hatte eh mit höheren Kosten gerechnet.

Am Morgen ging ich wieder die Treppen runter - diesmal bis in den Keller - und wartete auf das Krachen im linken Fußknöchel. Es blieb erneut aus. Vor einer Woche noch schlug dieses manchmal laut und spürbar durch ..... gleich oben auf dem ersten Tritt.

Zum Thema "Herz" noch kurz etwas - wie alles hier rein subjektiv:
Bis vor einr Woche kam es vor, daß ich so eine Art "diffuse Unruhe" verspürte ab und an. Nichts, über das ich mir ernstlich irgendwelche Sorgen gemacht hätte, aber spürbar eben. Und für mich eher ungewohnt, denn ich hatte immer ein "starkes Herz" in der Vergangenheit. Ein Mediziner bei der amtsärztlichen Untersuchung fragte mich einst - ob ich Leistungssportlerin wäre. Hahaha ..... sicher nicht. Nun - ich hätte ein "Sportlerherz" - mit dem könnte ich locker in aller Ruhe über 90 werden. Aha?!
Ich schätze, was mich da öfter mal "ansprang" in der jüngeren Vergangenheit - war einfach ein Adrenalinschub bzw. die Folge von diffusem Stress. Seit Beginn meines Experimentes ist auch das verschwunden. Und ich freue mich darüber besonders. Habe - gefühlt - "mein altes Herz wieder".

Las aber auch - daß eine zu hohe Konzentration von Vitamin  D3 das Gegenteilige bewirken kann - also Herzrhythmusstörungen. Allerdings erst bei wirklich hohen Werten wie etwa 150. Davon bin ich weit entfernt - das weiß ich auch ohne Messung.

Warum eigentlich genau dieses Selbstexperiment? Ich hatte es wohl schon mal kurz geschruben:
Die Sonne bzw. die "Sonnenenergie" ist die eigentliche Lebensbasis für uns.  Ohne Licht und Sonne - würden wir zügig eingehen. Je weniger Licht ein Mensch bekommt - desto weniger Lebens-Energie hat er - für die Existenz auf diesem Planeten.
Ich würde noch simpler sagen: Sonne dreht halt die Zellen an - und macht gute Laune.
Also umgekehrt - wer zuwenig hat - wird schlapp und kraftlos, müde und depressiv. Alles weitverbreitete Symptome in unseren Zeiten. Ebenso die vielen weitverbreiteten Zipperlein wie Muskel-, Knochen- und Gelenkschmerzen.

Da ich das alles nicht "schulmedizinisch" erklären kann und auch gar nicht wirklich wissen will - verlasse ich mich hier einfach auf den sogenannten "gesunden Menschenverstand" der mir sagte:
"Dir fehlt ein wichtiger Basisantrieb. Eine wichtige Grundenergie. Wenn diese nicht vorhanden ist - kannst Du machen, was Du willst - es wird nicht viel helfen." Logisch erschien mir die Aussage - wenn ein klares Defizit an dieser Vitamin D3- Energie im Körpersystem herrscht - fehlt dem Körper einfach eine wichtige Basisenergie, um andere Stoffe bestmöglich zu verwerten.

Diese erstaunlichen Ergebnsse in so kurzer Zeit - Lösung von jahrelangen Verspannungen und diverser Zipperlein (eines meiner Lieblingswörter - für mich ist quasi alles ein Zipperlein, was mich - noch - nicht umbringt aber dennoch Unbilden verursacht) - sprechen für diese recht simple Betrachtungsweise.

Bis zu meiner "Messung" werde ich wohl erst mal von 60.000 "IE" auf etwas moderatere 30.000 "IE"runtergehen. Nach meiner Zählung also von 1,2 mg auf 0,6 mg am Tag. Und dazu im Wechsel einmal eine und am nächsten Tag 2 Kapseln von Vitamin K2.
"Gefühlt" kann ich damit überhaupt nichts falsch machen.

Heute morgen meldete sich plötzlich der "Verstand" zu Wort und sprach: "Du bist aber lustig!"
Ach ja - und wieso?
"Haust Dir das Zeug volle Kanne rein - von einem Moment auf den anderen - und hast doch gar keine Ahnung von der Materie".
Tja - wer nicht wagt - der nicht gewinnt. Und: Was glaubst Du wohl - was mir ein "Arzt" dazu erzählt hätte? Na? Eben ......
Übrigens - vor mir haben es schon Andere mühelos überlebt. Mit ebenfalls guten Erfahrungen.
Das - sieht selbst er ein.

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